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Krawatten-Wissen

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Krawatten-Wissen 2017-06-19T23:33:51+00:00

Project Description

Nützliches und Kurioses

Sie sind auf der Suche nach weiteren Informationen zum Thema Krawatten, Tücher und Stoffe?

Dann sind Sie hier an der richtigen Adresse.
Sowohl unsere jahrelange Erfahrung als auch unsere Liebe zum Material, Design und der Historie unserer Produkte,
möchten wir an deser Stelle mit Ihnen teilen.

Für Beiträge bin ich Ihnen sehr dankbar

Haben Sie Ihre Krawatte mal wieder in die Suppe gehängt

  • Waschen Sie Ihr gutes Stück auf keinen Fall in der Waschmaschine.
  • Bei Flecken und Verunreinigungen versuchen sie es am besten mit einer Handwäsche.
  • Legen Sie die feuchte Krawatte nass auf die Fensterbank bis sie vollständig getrocknet ist. Anschließend können Sie mit einem Dampfbügeleisen und viel Fingerspitzengefühl versuchen diese wieder in Form zu bringen.
  • Eine weitere Möglichkeit ist die chemische Reinigung, wobei jedoch immer ein Risiko bleibt.

Lagerung

  • Streifen Sie die Krawatte nie abends nur über den Kopf und hängen die Krawatte mit Knoten in den Schrank.
    Sie wird es Ihnen danken.

Beschädigungen

  • Sollten Sie eine Krawatte mit starken Knitterfalten haben, können Sie wieder mit einem guten Dampfbügeleisen versuchen die Krawatte zu glätten.
  • Bartträgern und Autofahrern die das Problem haben, dass ihre Krawatte sich aufraut kann man nur einen Rat geben:
    • Stets auf eine saubere Rasur achten
    • beim Autofahren die Krawatte immer über den Gurt legen.
  • Sollten sich bereits kleine Fädchen, oder Knötchen gebildet haben, ist ein Versuch mit dem elektrischen Rasierapparat vielleicht die letzte Rettung.

Sollten Sie sich die Mühe machen wollen, können Sie die Krawatte zu uns senden, wir werden ohne Gewähr versuchen Ihr Schmuckstück zu retten.

ca. 200 v. Chr.
In China werden am Grab des 1. Kaisers Tonkrieger mit krawatten-ähnlich gebundenen Tüchern entdeckt.

ca. 100 n. Chr.
Römische Soldaten tragen gebundene Schals, sogenannte „focalia“.

15. und 16. Jh.
Statt „focale“ wird nun der Begriff „cravate“ bzw. „cravato“ für gebundene Schals verwendet.

17. Jh.
In Frankreich binden Offiziere ihre Uniformtücher lose und stecken die Enden durch die Knopflöcher. Dies gilt als Urform der Krawatte. Eine französische Herzogin trägt zum ersten Mal ein Halstuch in Schleifenform.

Anfang 19. Jh.
Die „feinen Herren“ legen größten Wert auf eine korrekt gebundene Krawatte.

Mitte 19. Jh.
In England entsteht der Krawattenknoten „four-in-hand“.

Anfang 20. Jh.
Zum ersten Mal wird eine Schleife zur „Butterfly“ gebunden. Krawatten gibt es nun auch mit exotischeren Motiven.

30er Jahre
Die konservative Krawatte ist besonders in England wieder gefragt.

40er-60er Jahre
Zuerst ist in den USA, später auch in Deutschland alles an Farben und Motiven erlaubt.

Frühe 70er Jahre
Die Krawatten werden bis zu 10 cm breit.

Späte 70er Jahre
Krawattentragen ist bei jungen Leuten total out. Dann wird der Lederschlips modern.

80er Jahre
Die Krawatte setzt sich erneut durch. Erlaubt ist was gefällt. Eine Breite von etwa 9 cm wird Standard.

In der Zukunft
Zukunftsforscher sind sich einig, dass die Krawatte die nächsten 50 Jahre in der Mode ihren festen Bestand hat.

Ausbrenner
In der Mode sehr beliebt durch die raffinierte Optik mit interessanten Transparenz-Effekten.Ein Gewebe aus verschiedenen, chemisch voneinander abweichenden Faserstoffen wird einer Endbehandlung unterzogen, in der durch verschiedene Verfahren ein Teil des ursprünglichen Materials herauslelöst wird – die Transparenz-Effekte entstehen.

Baumwolle
Baumwolle ist eine Naturfaser aus den Samenhaaren der subtropischen Baumwollpflanze, die sich zu den unterschiedlichsten Stoffen verarbeiten läßt. Reine Baumwolle ist extrem saugfähig, atmungsaktiv, reißfest und meistens problemlos in der Maschine zu waschen.

Chenille
Chenille ist ein weiches, feines Effektgarn mit abstehendem Flaum. Durch seinen samtigen Charakter wird es in der Damenmode verarbeitet.

Chiffon
Chiffon Hauchzartes, durchsichtiges Gewebe mit feinem, unregelmäßigen Oberflächenbild und „körnigem“ Griff. Chiffon wird hauptsächlich für Tücher, Schals, Blusen und besonders zarte Nachtwäsche verwendet. Damit er trotz seiner extrem zarten Textur die für optimale Tragequalität nötige Strapazierfähigkeit aufweist, wird er meist aus Chemiefaser-Endlosgarnen hergestellt.

Crêpe
Crêpe bezeichnet alle Gewebearten, die eine leichte bis kräftige Körnung aufweisen. Die unregelmäßige Stoffstruktur ergibt sich durch wechselnde Garndrehung.

Fleece
Fleece wird meistens in der Sport- und Freizeitmode eingesetzt, wo es vor allem auf Funktionalität ankommt. Es ist immer strapazierfähig und pflegeleicht, weil die Polyesterfaser selbst – im Gegensatz zu Naturfasern – kaum Feuchtigkeit aufnimmt.

Georgette
Georgette – auch Crêpe Georgette genannt – ist eine weich fließende, fast durchsichtige Stoffqualität, etwas schwerer als Chiffon. Er hat eine leicht körnige „gecrêpte“ Oberfläche und wird meist aus zarter Seide, Viskose oder feinem Polyester hergestellt. Georgette ist eine der Lieblingswebarten für elegante Damenmode.

Jacquard
Jacquard ist ein Sammelbegriff für alle Gewebe mit einer Bindungsmusterung, d.h. das Muster des Stoffs entsteht durch eine relativ komplizierte Steuerung der Kettfäden während des Web- oder Wirkvorgangs. Diese hochwertige Art der Dessinierung wurde nach J.M. Jacquard benannt, der 1805 eine spezielle Webmaschine erfand, die eine größere Produktion dieser aufwendigen Qualität ermöglichte.

Kaschmir
Kaschmir ist die seltene, nur einmal jährlich durch Auskämmen gewonnene Wolle der Kaschmir-Ziege: die wertvollste Wollqualität überhaupt. Sie ist unvergleichlich weich, leicht und anschmiegsam.

Lurex
Lurex ist ein glänzendes, metallisches Effektgarn. Lurex-Fasern werden vor allem in der exklusiven Abendmode, für modische Blazer, Kostüme und Blusen und Tücher verwendet. Meist ist Lurex waschbar und reinigungsbeständig.

Leinen/Flachs
Leinen aus dem Stengelbast des Lein (auch Flachs genannt) gewonnene Faser. Leinen zeichnet sich durch seine außerordentliche Festigkeit aus. Sein kühler Griff, seine Glätte, der leichte Glanz und die geringe Wärmehaltung machen Leinen zur idealen Faser für hochwertige Sommerbekleidung. Die beim Tragen entstehenden Falten betonen den lässig-eleganten Charakter.

Microfaser
Microfaser ist eine moderne High-Tech-Faser, meist aus Polyester. Millionen microfeiner Fasern bilden das enorm strapazierfähig Gewebe.

Moiré
Moiré nennt man ein einzigartiges, schillerndes Effekt-Dessin, das durch ein aufwendiges Verfahren auf quergerippten Taft-Geweben erzielt wird. Es entsteht ein in sich schimmerndes, in der Form häufig an Pfauenfedern erinnerndes Muster. Der Moiré-Effekt hält sich am dauerhaftesten auf nicht quellenden Kunstfasern wie Acetat.

Satin
Durch eine ausgeklügelte Webart ist es möglich, diesem wertvollen Gewebe zwei unterschiedliche Seiten zu geben: eine ganz glatte, kostbar glänzende – sie wird meist nach außen verarbeitet – und eine eher matte, etwas unregelmäßigere.Satin ist derzeit das absolute Highlight in der Damenmode.

Seide
Seide wird aus den Kokons seidenspinnender Raupen gewonnen. Seidenstoffe begeistern durch ihren edlen Glanz, ihren angenehm kühlen Griff und ihre Feinheit. Es empfiehlt sich, Seidengewebe möglichst schonend, d.h. handwarm und mit Feinwaschmittel zu waschen, wenn es das Pflege-Etikett nicht anders vorschreibt. Viskose Viskose wird aus regenerierter Zellulose (Ausgangsmaterial Buchen- oder Fichtenholz oder nicht verspinnbare Baumwolle) gewonnen und zu leichten, weich fließenden Stoffen verarbeitet.


Bei einem öffentlichen Auftritt in Washington trug der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
eine Krawatte mit feinen Streifen, die vom Betrachter aus gesehen von links unten schräg nach rechts oben verlaufen sind.
Das besondere daran ist, dass amerikanische Krawatten im Gegensatz zu den europäischen Krawatten
normalerweise von rechts unten nach links oben verlaufen.

Dies ist der amerikanische Zuschnitt (Produktion) der Krawatte
Achten sie mal bei unseren Politikern auf die Krawatte wie der Streifen verläuft und sie wissen ob die Krawatte
in Amerika gekauft wurde, oder ob der Politiker der deutschen Produktion treu geblieben ist.

Hat also der Amerikanische Präsident durch Zufall ein Krawatte an die aus Deutschland
( zum Beispiel von Harry Haag getragen – Ein Scherz ist leider keine aus meinem Hause),
oder wollte er ein Zeichen setzten mit dem positven Streifenverlauf nach oben ?
Wir werden es wahrscheinlich nie erfahren.
Wußten Sie, dass sich 75% aller Männer beim Krawattenkauf von Ihrer Frau beraten lassen?

In der Memminger Kunsthalle wurde im Jahre 2008 eine Ausstellung gezeigt die sich mit dem Thema beschäftigt hat,
Krawatte und Kunst
Die Firma Harry Haag hat um dieses Projekt realisieren zu können 1000 Krawatten gespendet,
aus denen die verschiedensten zum Teil sehr interessante Dinge entstanden sind.

Aufgeteilt in verschiedenen Gängen
und Räumen konnte, die wie vom Aussteller selbst Herrn Prof. Dr. Joseph Kiermeier-Debrebezeichnete nicht ganz ernst zu nehmende
Ausstellung, bewundert werden.

Der Krawattenmensch – Liebevoll bis ins Detail, mir gefällt der Regenschirm sehr sehr gut

Die Krawattenformel – Ja auch so etwas gibt es !

Einer darf nicht fehlen ! Sigmund Freud  Krawatte und Penis

Es war eine sehr abwechlungsreiche Ausstellung mit viel Information und mit einigen witzigen Skulpturen.
Es blieb nicht verschont, Hocker, Lampen sogar ganz Räume wurden mit meinen Krawatten ausgelegt.